Ackermann, Max

WERKBESCHREIBUNG MAX ACKERMANN

Max Ackermann gilt als einer der wichtigsten Mitbegründer der gegenstandslosen Malerei in Deutschland. Er schlug eine Brücke vom 19. Jahrhundert bis in die späte Moderne und entwickelte die Abstraktion nicht als plötzlichen Bruch, sondern als konsequenten evolutionären Akt aus der Gegenständlichkeit heraus.

SCHWERPUNKTE | MEDIEN

Malerei | Pastelle | Grafik | Zeichnungen | Lithografien | Siebdrucke
STIL

Nach dem Ersten Weltkrieg entstanden veristische und sozialkritische Werke.

Max Ackermann gilt als „Vollender“ der Theorien von Adolf Hölzel und strebte eine „absolute Malerei“ an, die – analog zur Musik – das Wesen der Natur ohne gegenständliches Abbild erfassen wollte. Seine wichtigen Werke basieren also oft auf musikalischen Kompositionsgesetzen (z. B. Kontrapunkt). Die bekanntesten Zyklen sind „Überbrückte Kontinente“ und „Hymnen“.

Im dualistischen Sinne arbeitete Max Ackermann lange Zeit abstrakt-konstruktiv und figurativ, bis er sich ab den späten 1940er Jahren endgültig der gegenstandsfreien Kunst zuwandte.

THEMEN | MOTIVE | WERKE

menschliche Figur | abstrakte Werke | rhythmischen Blindzeichnungen | römische Pastellserie

1939 bei der Zerstörung seines Ateliers durch Bomben im Jahr 1939 verbrennen viele frühe Arbeiten