Hack, Kaus

WERKBESCHREIBUNG KLAUS HACK

SKULPTUR

Seine kraftvollen Holzfiguren sind archaische Wesen aus einer anderen Zeit und einer anderen Welt. Grob aus dem Baumstamm geschnitzt, haben sie mit ihren Ecken und Kanten etwas Beschwörend-Magisches an sich: als „Wächterin“, „Alchimistin“ oder „Schreikleid“ bewachen sie den von ihnen besetzten Raum. Es sind einsame, merkwürdig anmutende Mischwesen aus Holz, die mit ihrer weißen Bemalung eine zeitlose Würde ausstrahlen.

(Ausstellung 2013 im Künstlerhaus Marktoberdorf)

HOLZSCHNITT – TOTENTANZ

Seine durchbrochenen Holzskulpturen sind nicht nur selbständige Plastiken, sondern werden auch als Druckstöcke für großformatige Holzschnitte genutzt. Die zylindrischen Skulpturen werden dafür auf Leinwänden aufgerollt und können so mehrfach abgedruckt werden. Die bewusst roh gelassenen, nach Holz und Druckerfarbe riechenden Skulpturen stehen in reizvollem Kontrast zu den weitgespannten Drucken. Die parallele Präsentation macht den Enstehungsprozess transparent.

(Ausstellung 1996 im Georg Kolbe Museum – Klaus Hack – 2 + 3 = Drucktrommel)